| Freiwillige Feuerwehr | ||||
| Über den freiwilligen Dienst am Nächsten |
Ein Thema, das uns allen furchtbar
einfach erscheint. Das sind Leute, die kommen, wenn's brennt.
Punktum, stimmt eigentlich ! Aber wenn man darüber etwas
schreiben soll, wird man doch nachdenklich. Freiwillige
Feuerwehr ! Das klingt doch etwas anders als zum Beispiel „Berufsfeuerwehr“.
Zunächst einmal denkt man doch wohl daran, dass hier jemand
sein Steckenpferd reitet, sprich, seinem Hobby frönt. Zum
Zweiten hört sich das alles sehr amateurhaft an. Und die
meisten kennen die Freiwillige Feuerwehr ohnehin nur von
Festen und Veranstaltungen. |
Ebenso freiwillig, wie er mindestens einen Abend in der Woche opfert, um bei Übungen sein Wissen um Fahrzeuge, Hilfeleistungen und Löschpraktiken zu vervollkommnen. Wohlgemerkt, neben den normalen Einsätzen. Keiner, der sich nur einen Platz sucht, um sich gemütlich irgendwo zu treffen, um ein paar Bier in geselliger Runde zu trinken. Also Helden ! Nein, das auf keinen Fall. Auf gar keinen Fall. Helden wollen sie alle nicht sein. Aber ein wenig anders sind sie doch. Keine Rowdies, die ihre Mitbürger absichtlich bei einer nächtlichen Rundfahrt mit Blaulicht und Martinshorn mal kurz wecken wollen. Keine Saufbrüder, die jede Gelegenheit wahrnehmen, sich ein Bier „reinzutun“. Keine Vereinsmeier, die sich ihr „Hobby“ durch die Stadt finanzieren lassen. Es sind durchweg ganz normale, dabei aber doch wohl ganz besondere Menschen, die das machen, was andere nicht tun wollen oder können. Die ihren Teil zum Allgemeinwohl beitragen. Ohne Lohnforderungen, ohne finanzielle Ansprüche und auch ohne Lobby. Schon „Amateure“. Aber mit fundiertem Fachwissen und mit umfangreicher Ausbildung, die schon ganz einem zweiten Beruf ähnelt. Eben ganz normale „Leute“. Oder doch nicht ? Auszug aus einer Festschrift der Feuerwehr Harksheide, Norderstedt (S-H)
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Letzte Änderung:
02.08.02
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