Ziele der Brandschutzerziehung
Fotos aus dem Unterricht
> Feuerwehr-Lehrfilme <
Die Statistiken der Kriminalpolizei und Daten der Versicherer sagen aus, dass etwa jede dritte fahrlässige Brandstiftung durch Kinder oder Jugendliche verursacht wird. Unsere eigenen Erfahrungen zeigen darüber hinaus aber auch erhebliche Defizite im Brandschutzbewusstsein der Erwachsenen.
Das fängt an bei dem richtigen Verhalten bei einem Brand und endet bei der Alarmierung der Einsatzkräfte. „Hätten sie die Türen verschlossen gehalten, wäre der Schaden weitaus geringer gewesen.“ „Wären die Angaben bei der Alarmierung an die Leitstelle umfangreicher gewesen, hätte die Feuerwehr schneller und effektiver eingreifen können.“ sind nur zwei Beispiele für die o.g. Defizite.

Da eine Brandschutzaufklärung der Erwachsenen aber nur schwer zu realisieren ist, soll wenigstens bei Kindern und Jugendlichen eine Brandschutzerziehung durchgeführt werden. Eine Ansatzmöglichkeit bietet sich durch die Schulen an, die dieses Thema aber bisher eher stiefmütterlich behandeln.
Die bisherigen Kontakte der Schulen mit der Feuerwehren beliefen sich bislang, von einigen Ausnahmen einmal abgesehen auf das Behandeln des Themas Feuerwehr im Rahmen des Sachkundeunterrichtes im dritten oder vierten Schuljahr. Im Sachkundebuch werden diesem Thema zwei Seiten gewidmet. Von einigen Schulen wurde dann noch das Feuerwehrhaus besichtigt, wobei dann der Höhepunkt eine Fahrt mit den roten Autos war. Hier kann und muss wesentlich mehr getan werden, nämlich die Brandschutzerziehung.
In den Schulen der Stadt Vechta gehört die Brandschutzerziehung seit 1993 zu einem immer wiederkehrenden Ereignis im Schulalltag. Von 12 Stunden im ersten Jahr ist die Nachfrage mittlerweile auf mehr als 100 Stunden pro Jahr gestiegen, was natürlich nicht mehr von einer Person leistbar ist.
Die Schulklassenbetreuer der Freiwilligen Feuerwehr Vechta sind:

v.l. oben: Hans - Peter Chardon, Ricky Brüggemann, Rene Partmann, Sebastian Barth, Bernd Hermes
v.l. unten: Christian Wichmann, Hermann Barth, Günther Espelage, Daniel Belling
es fehlt: Ann - Christin Deckert