Vier Einsätze in Folge halten Feuerwehr in Atem

 

Samstag 18.09.04

(ma) Gleich vier Einsätze mußte die Feuerwehr Vechta in der Nacht zum Sonntag bewältigen.  Um 18.37 Uhr wurde sie zu einem schweren Verkehrsunfall auf der neuen Umgehungsstraße gerufen.  Ein PKW - Fahrer  hatte versucht auf der Umgehungsstrasse  zu wenden und den nachfolgenden Verkehr dabei nicht beachtet. Ein aus Richtung Norden kommender Opel rammte den PKW fast ungebremst und schleuderte ihn in die Leitplanken. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Zusammen mit dem Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes wurde der Fahrer aus seinem PKW mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten befreit. Der Rettungsdienst versorgte den verletzten Patienten an der Einsatzstelle und brachte ihn in das Lohner Krankenhaus.

 

 

Ein Motorplatzer beim Oldtimertreffen auf dem Stoppelmarkt sorgte um 21.53 Uhr für eine Ölspur. Diese wurde von den Feuerwehrleuten mit Ölbindemittel abgestreut und dann beseitigt.

 

Um 23.21 Uhr bemerkte ein Taxifahrer eine starke Rauchentwicklung in einem Geschäft an der Großen Strasse. Durch einen Wasserschaden war es zu einem Kurzschluss gekommen. Unter schweren Atemschutz wurde das Feuer mit einem C - Rohr schnell gelöscht. Anschließend wurde der Raum mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht.

 

 

 

 

 
 

Noch während die Einsatzkräfte ihre Gerätschaften wieder Einsatzbereit machten, wurden sie erneut durch die Einsatzleitstelle alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus an der Burgstrasse war im Keller ein Feuer ausgebrochen. Durch die starke Rauchentwicklung war bereits beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge das Treppenhaus vollständig verqualmt.  23 Personen darunter ein Kleinkind  wurden über die Drehleiter und  Steckleitern mit Hilfe von Fluchthauben gerettet.  Zeitgleich wurde mit zwei C - Rohren unter schweren Atemschutz die Brandbekämpfung im Keller eingeleitet.

 

Einige Bewohner erlitten eine Rauchvergiftung.  Im Rathaus Vechta wurde eine Sammelstelle für die verletzen Anwohner einrichtet.  Der Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes versorgte die Personen noch an der Einsatzstelle. Die Schnelle Einsatzgruppe ( SEG ) brachte nach Absprache mit dem leitenden Notarzt mehrere Patienten in die umliegenden Krankenhäuser.

 

Das Wohnhaus wurde mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht. Da die Bewohner trotzdem nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, wurde durch den Propst Weigand eine Übernachtungsmöglichkeit im Pfarrheim St. Georg angeboten. Dennoch konnten nahezu alle Bewohner bei Verwandten untergebracht werden. Der  Rettungsdienst und die Feuerwehr war mit mehr als 50 Personen im Einsatz. Zur Brandursache ist derzeit nichts bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Bilder: NonstopNews


Zurück

Letzte Änderung: 20.09.04
webmaster@feuerwehr-vechta.de