Infos zur Kreisstadt Vechta
Mit knapp 30.000 Einwohnern ist die Kreis- und Hochschulstadt Vechta das Zentrum des Oldenburger Münsterlandes und als Mittelzentrum eingestuft. Sie liegt auf dem halben Weg zwischen Osnabrück und Bremen direkt an der A 1 "Hansalinie" (Lageplan). Als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum für die 10 Gemeinden des Landkreises Vechta, dessen Einwohnerzahl bei ca. 121.000 liegt, hat Vechta sich einen hervorragenden Ruf erarbeiten können. Alle wichtigen Behörden wie Kreisverwaltung mit seinen ganzen Nebenämtern, Finanzamt, Amtsgericht, Arbeitsamt, Justizvollzugsanstalt für Männer und Frauen, Katasteramt, Polizei, Feuerwehrtechnische Zentrale und Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst sind vor Ort und stehen als Dienstleister bereit.
In den zurückliegenden Jahren hat sich die Stadt von einer Beamten- und Behördenstadt zum Wirtschaftszentrum entwickelt. Namhafte Unternehmer von europäischem Rang haben die Entwicklung der Stadt vorangetrieben. Ein gesunder Branchenmix u.a. aus den Bereichen Autohandel, Betonbau, Kran- und Baggerbau, Stahlhandel, Ziegeleiprodukte, Erdöl- und Erdgasindustrie, Kunststoffverarbeitung, Futtermittel, Tierfütterungsanlagen, Tierarzneien und Torfverarbeitung machen das Gemeinwesen wenig krisenanfällig. Eine Fülle von Fachgeschäften, Banken und Versicherungsgewerbe runden das Gesamtbild ab.
Im Bereich von Bildung und Kultur kann Vechta ohne weiteres mit größeren Städten konkurrieren. Neben acht Grundschulen, mehreren Orientierungsstufen, Haupt- und Realschulen, drei Gymnasien, Berufsakademie und kath. Fachhochschule, ist auch die Hochschule Vechta hier ansässig. Zur Steigerung der Lebensqualität gibt es das Zeughausmuseum, zwei Kinos, das Hallenwellen- und Freibad, regelmäßig stattfindende Open-Air Konzerte, sowie den alljährlich Mitte August stattfindenden Stoppelmarkt, eines der größten Volksfeste Norddeutschlands, der jedes Jahr mehr als 750.000 Besucher in seinen Bann zieht.
Mit dem heute zum Schwerpunktkrankenhaus ausgebauten St. Marienhospital befindet sich in Vechta das älteste und zugleich wohl modernste Krankenhaus des Oldenburger Münsterlandes. Ebenfalls gibt es eine große Anzahl von Facharztpraxen aus jedem im Gesundheitswesen geläufigen Fachbereich.
Durch die Eingliederung der Gemeinde Langförden im Jahre 1974 hat die Stadt Vechta eine weitere Bereicherung erfahren. Neben dem Haupterwerbszweig Landwirtschaft, Geflügelzucht, die Produktion von Verpackungseinheiten und Tierarzneimitteln, konnte hier ein Obst- und Gemüseanbaugebiet entstehen, was neben dem "Alten Land" in Norddeutschland seinesgleichen sucht.