Berichtserstattung in Anlehnung an die Oldenburgische Volkszeitung vom 28.08.2010
Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Vechta im Einsatz:
Retten, was gerade noch geht – das war gestern das Ziel der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Vechta, die am Katastropheneinsatz in Osnabrück teilnahm. 127 Feuerwehrleute waren mit 29 Fahrzeugen angerückt. Gegen neun Uhr hatte sich die Bereitschaft in Bewegung gesetzt, hauptsächlich war sie in den Stadtteilen Atter und Schinkel beschäftigt. „Gerade versuchen wir, sieben Häuser vor den Fluten sicher zu machen“, sagte gestern Nachmittag der Leiter der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Manfred Kathmann. „Vier Häuser mussten wir bereits aufgeben. Außerdem packen wir in verschiedenen Häusern das Mobiliar schon einen Stock höher, denn das Wasser steigt weiter“, so Kathmann. „Es ist so schlimm, dass wir beim Retten Prioritäten setzen müssen.“ Außerdem gingen den Wehren die Sandsäcke aus. „Wir füllen bereits selber nach“, so der Einsatzleiter. Ein Ende des Einsatzes ist zunächst nicht in Sicht: „Wir rechnen mit dem ganzen Wochenende.“